
Der Staatsminister im Bundeskanzleramt, Prof. Dr. Helge Braun, und Experten aus forschenden Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstituten und Krankenversicherungen hatten dort vorgetragen, unter welchen Voraussetzungen Forschung und Entwicklung in kleineren und mittleren Unternehmen auch in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich sein kann.
Gereon Haumann: „Neue Produkte aus Forschung und Entwicklung sind eine Stärke der Wirtschaft in Deutschland, mehr noch als in vielen anderen Industrienationen. Das bleibt aber nicht von alleine so.
Dafür müssen heute Weichen in die Zukunft gestellt werden.“
Beim MIT-Forum wurden die Problemzonen konkret benannt. Michael Littig: „Bürokratische Hindernisse, internationaler Marktzugang, Wettbewerb um Fachkräfte, oft existentielle Kostenrisiken schränken die Erfolgsaussichten für Forschung im Mittelstand ein. Hier müssen wir ansetzen.“
Haumann und Littig nannten beispielhafte Maßnahmen, die daraus folgen:
- Weniger Bürokratie bei den staatlichen Forschungsförderprogrammen,
um Mittelständler von solchen sinnvollen Förderungen nicht abzuschrecken - Steuerliche Förderung der Forschung in Unternehmen in Ergänzung und im Anschluss
an staatliche Förderprogramme - Kürzere Zeiten von Forschung und Entwicklung bis zum Marktzugang neuer Produkte,
besonders auch für die Gesundheitswirtschaft - Wichtige internationale Handelsabkommen wie TTIP und CETA, denn der forschende
Mittelstand braucht den großen internationalen Markt für seine hochspezialisierten Produkte
Haumann und Littig kündigten an, dass die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) einen
umfassenden Forderungskatalog zur Forschung im Mittelstand beraten und vorlegen wird.
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (MIT) ist mit mehr als 25.000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT vertritt die Interessen
der Mittelständler und setzt sich für mehr Unternehmergeist in der Politik ein.
Foto: Reiner Voß
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